Maria Königin des Friedens Röbel

Geschichte

R_KircheDie Kleinstadt Röbel erhielt 1261 das Stadtrecht und liegt am Süd – West – Ufer der Müritz, dem größten Binnensee Deutschlands. Beide evangelischen Kirchen der Stadt stammen aus dem 13. Jahrhundert. Die St. Marien Kirche liegt am See und gehörte früher zum Bistum Schwerin, die Nikolaikirche im Stadtzentrum gehörte zum Bistum Havelberg.

Am 01.04.1946 wurde Röbel Seelsorgestelle mit einem eigenen Pfarrer, die Mutterpfarrei war und ist Waren. In dieser Zeit lebten in Röbel und Umgebung ca. 1.500 Katholiken – auf 8 Gottesdienststationen wurde in regelmässigen Abständen Gottesdienst gefeiert.

Es wurde zwar ein kleines Wohnhaus für eine Kapelle und Pfarrwohnung angemietet, aber auf Dauer war es zu klein. Nach langen Bemühungen konnte die Gemeinde am 29.06.1947 in grössere Räume umziehen – in das ehemalige Bürgermeisterhaus. Der grosse Empfangsraum wurde Kapelle, die angrenzenden Räume die Pfarrwohnung. Nach ca. 750 Jahren erhielt die Stadt eine neue kleine katholische Kirche. Unsere Gemeinde gehörte bis Ende 1994 zum Bistum Osnabrück und Bischöflichen Amt Schwerin, ab 01.01.1995 zum Erzbistum Hamburg.

Am 17.07.1994 konnte der Grundstein für das neue Gemeindehaus gelegt werden. Die geringe Grundfläche stellte den Architekten vor einige Probleme, jedoch konnten diese sehr gut gelöst werden. Am 17.06.1995 wurde die Kirche durch Weihbischof Norbert Werbs geweiht und unter das Patronat „Maria, Königin des Friedens“ gestellt. Die Gemeinde feiert ihr Patronatsfest am 22. August.

Die Kirche bietet ca. 85 Sitzplätze, bei Bedarf kann der Gemeinderaum durch eine Trennwand mitgenutzt werden. Aus der alten Kapellle wurden die beiden Buntglasfenster (Verkündigungsszene, Maria als Königin des Friedens) und der Tabernakel übernommen.