Rostock

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1243 Erste urkundliche Erwähnung des Franziskanerkonventes in Rostock.
1283 Das Provinzkapitel unter Leitung des Provinzialministers Burkhard von Halle tagt im St. Katharinenkonvent in Rostock.
1343 Provinzkapitel der Saxonia in Rostock.
1388 Der neue Provinzialminister Ditmar Costerboek hält noch im Jahr seiner Wahl ein Provinzkapitel in Rostock ab.
1507 Der Franziskaner Dietrich Huls (+ nach 1526) wird Weihbischof in Bremen und ist spätestens seit 1508 auch Generalvikar des Erzbischofs von Bremen. Seit 1516 zudem Weihbischof in der Diözese Schwerin, übernimmt er 1523 ferner das Amt des Rektors der Universität Rostock.
1509 Auf dem Provinzkapitel in Rostock, bei dem ca. 400 Brüder anwesend sind, wird eine gründliche Reform der Saxonia verkündet.
1518 Das Generalkapitel regelt die Provinzeinteilung der Saxonia neu. Das Rostocker Franziskanerkloster gehört fortan zur Provinz vom Hl. Johannes dem Täufer.
1531 Der Rat der Stadt Rostock verbietet den Bettelorden der Stadt, öffentlich liturgische Handlungen zu vollziehen, was zur Schliessung der Klosterkirchen führt.
1534 Das St. Katharinenkloster zu Rostock wird offiziell aufgegeben und stattdessen ein Armenhaus dort eingerichtet.