Ribnitz

ribnitz

1324 Beginn der Gründungsphase des Klarissenklosters in Ribnitz auf Initiative des Fürstenehepaares Heinrich II. und Anna von Mecklenburg. Die geistliche Betreuung übernehmen die Franziskaner der Kustodie Lübeck.
1329 Einführung der ersten vier Nonnen in das Klarissenkloster Ribnitz in Begleitung des ehemaligen Provinzialministers, Werner von Ribnitz, und des Lübecker Kustos, Dietrich von Studitz. Ihnen obliegen auch die Verhandlungen mit dem Rat der Stadt, der sich zunächst gegen den Einzug der Nonnen wehrt.
1493 Auf Betreiben und in Gegenwart der mecklenburgischen Herzöge, Magnus II. und Baltasar, sowie des Provinzialministers der Saxonia, Ludwig von Segen, des Kustos der Kustodie Lübeck, Hermanus van dem Hagen, und des Schweriner Dekans, Johannes Thun, wird das Klarissenkloster in Ribnitz reformiert. Neue Äbtissin wird die Tochter Herzog Magnus‘ II., Dorothea von Mecklenburg; neuer Guardian (=Leiter) wird der aus dem Konvent in Frankfurt an der Oder stammende ehemalige Visitator Nikolaus de Buga.
1509/1510 Der Provinzialminister Ludwig Henning visitiert das Klarissenkloster Ribnitz und setzt zur Durchsetzung der Reformbestimmungen Nikolaus Vanghen als Guardian (=Leiter) ein. 1518 Das Generalkapitel regelt die Provinzeinteilung der Saxonia neu. Die Ribnitzer Franziskaner gehören fortan zur Provinz vom Hl. Johannes dem Täufer.
1553 Letzte Erwähnung eines Guardians für das Klarissenkloster in Ribnitz.
1586 Die letzte Äbtissin der Ribnitzer Klarissenkonventes, Ursula, stirbt. Damit ist das Klarissenkloster faktisch aufgehoben, so dass auch die Betreuung durch die Franziskaner nicht mehr notwendig ist, die daraufhin die Stadt verlassen.