Güstrow

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1509 Von Herzog Heinrich V. von Mecklenburg-Schwerin darum gebeten, gestattete Papst Julius II. mit der Konstitution „Sincerae Devotionis“ die Gründung eines Observantenklosters in Güstrow.
1517 Weihe der Klosterkirche in Güstrow.
1518 Das Generalkapitel der Franziskaner regelt die Provinzeinteilung der Saxonia neu. Das Güstrower Franziskanerkloster gehört fortan zur Provinz vom Hl. Kreuz.
1523 Der mecklenburgische Fürst Albrecht VII. beordert Brüder aus dem Franziskanerkloster Güstrow nach Schwerin, um dort endlich die Observanz durchzusetzen.
1524 In den Mecklenburger Städten verstärken sich die reformatorischen Tendenzen durch die zunehmende Aktivität evangelischer Prediger beispielsweise in Schwerin, Wismar, Neubrandenburg und Güstrow.
1552 Auflösung des Franziskanerkonventes in Güstrow. Dem Provinzialminister Ulrich Boller werden einige Bestände des Klosters übergeben. In Teilen der Klostergebäude wird eine evangelische Schule eingerichtet.