Hauskreis – was ist das?
Hauskreise sind eine sehr alte, aber immer noch aktuelle Form von christlicher Gemeinschaft in Form von kleineren Gruppen innerhalb einer Gemeinde. Regelmäßig trifft man sich abwechselnd in den Wohnungen der Mitglieder. Das gemeinsame Interesse am christlichen Glauben ist die Wurzel der Entstehung dieser Gruppen von ca. 10 Personen. Darum werden in der Regel auch Dinge, die mit dem christlichen Leben zu tun haben, thematisiert. Neben dem gedanklichen Austausch zu Lebens- und Glaubensfragen gehören aber auch gemeinsame Aktivitäten wie Ausflüge und Feiern oder einfach das „Füreinander da sein“ zu einem Hauskreis. Da sich der Hauskreis als Teil der Gemeinde versteht, bringt er sich in das Gemeindeleben mit ein. Er ist offen für Kontakte mit anderen Gruppen oder Einzelnen aus den christlichen Gemeinden.
Hauskreise – warum?
Christsein, das funktioniert nicht, wenn man allein ist, dazu bedarf es der Gemeinschaft. Eine wichtige Form dieser Gemeinschaft ist der sonntägliche Gottesdienst. Wem diese Zusammenkünfte zu wenig oder zu anonym sind, für den ist die Gemeinschaft in Form eines Hauskreises vielleicht das richtige Angebot. Sich als Einzelner in eine relativ große Gemeinschaft einzubringen, ist oft nicht so einfach. Darum ist der Hauskreis eine gute „Zwischenstufe“ zwischen dem Einzelnen und der Gemeinde vor Ort. In diesen Gruppen können intensive freundschaftliche Beziehungen entstehen. Die Teilnehmer trauen sich mehr und bringen ihre Gedanken, Fähigkeiten und Fertigkeiten in die Gemeinschaft mit ein. So wird zunächst das Leben des Hauskreises bereichert und meist auch das Leben der Gemeinde vor Ort, weil die Einzelnen als Hauskreis in der Gemeinde einfach mitmachen.


